cube | Das Kundenmagazin der KRUG Gruppe

Das Kundenmagazin der KRUG Gruppe 43 42 EIN UNTERNEHMER, WIE ER IM BUCHE STEHT. Kurt Krug – ein Leben für Firma und Familie. Was sagt man über einen Mann, der in seinem Leben un- glaublich viel geleistet hat? Der eine höchst erfolgreiche Firma aufgebaut hat, die heute zu einer der führenden im deutschen Markt gehört. Der als Familienvater und Chef einen nach- haltigen Eindruck bei vielen Menschen hinterlassen hat. Der immer viel verlangt, aber auch immer viel gegeben hat. Der sich seiner Verantwortung für Unternehmen und Gesellschaft bewusst war. Nun, vielleicht ist es am einfachsten, seine Taten und Leistungen sprechen zu lassen. Eine Kindheit in Niederdieten Doch womit anfangen? Mit der Gründung der Firma KRUG? Sicher einer der wichtigsten Meilensteine in seinem Leben. Vielleicht aber noch wichtiger: seine Heirat mit Marianne. Denn ohne diese starke Frau an seiner Seite hätte es schließ- lich nicht die beiden Söhne Thomas und Jochen gegeben und somit wahrscheinlich auch kein Familienunternehmen. Gehen wir einfach noch weiter zurück: Kurt Krug wurde in Nieder- dieten, einem Ortsteil der Gemeinde Breidenbach, geboren. Dort wuchs er auf dem elterlichen Hof auf. Sein Vater Erich arbeitete als Schlosser bei Buderus, die Landwirtschaft war also nicht die Haupteinnahmequelle der Familie. Nichtsdesto- trotz musste er als Kind bei der Pflege der Kühe und Schweine helfen. Das war so üblich und das wurde einfach so gemacht – wie so vieles in Kurts Leben. Deshalb lautete seine Devise wahrscheinlich auch: Einfach machen! Faszination Kunststoff Ob das technische Interesse in seinem Elternhaus geweckt wurde, ist Spekulation. Auf jeden Fall entschied er sich dafür, seine Ausbildung bei Müller Wallau Formenbau zu absolvieren. Ein Beruf, der ihn auch außerhalb des normalen Arbeitstages faszinierte. Kunststoff war sein Leben. „Er hat jedes Kunststoff- teil begutachtet, das er in die Finger bekommen konnte. Wenn wir unterwegs waren und irgendwo lag ein Teil aus Kunststoff herum, hat er es immer begutachtet, geprüft und überlegt, wie man das herstellen kann“, so Marianne Krug. Zudem hat er gemeinsam mit seinem Kollegen Horst Müller in dessen alter Garage nach Feierabend Einzelteile für Formen und sogar komplette Formen hergestellt. Das hat gut funktioniert, war aber keine Dauerlösung. Irgendwann musste eine Entscheidung ge- troffen werden – angestellt bleiben oder selbstständig machen? Der Schritt in die Selbstständigkeit Gesagt, getan. 1972 hat Kurt Krug schließlich gekündigt und sich zusammen mit Horst Müller selbstständig gemacht. Mit diesem mutigen Schritt in die Selbstständigkeit hat er den Die 80er-Jahre: Das Unternehmen KRUG nimmt Fahrt auf.

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