cube | Das Kundenmagazin der KRUG Gruppe
Das Kundenmagazin der KRUG Gruppe 13 12 Nordrhein-Westfalen, Hessen und das nördliche Bayern. Wenn diese Entwicklung so weitergeht, droht eine Verödung der ländlichen Gebiete. Die Anzahl der Arbeitnehmer wird sinken Egal, wohin man also schaut, die Zahlen sprechen für sich: Bis zum Jahr 2030 werden über 6 Millionen Arbeitskräfte fehlen. Ab etwa 2025 gehen zudem die geburtenstarken Jahrgänge der 60-er und 70-er Jahre in Rente. Den Arbeitsmarkt trifft das hart und die Altersgruppen, die dem Arbeitsmarkt potenziell zur Verfügung stehen könnten, werden sehr viel kleiner. Der zu erwartende Fachkräftemangel hat nicht nur Auswirkungen auf die einzelnen Unternehmen, die neue Mitarbeiter suchen, sondern auch auf den Wirtschaftsstandort Deutschland allgemein – das Produktionspotenzial wird kleiner, die Wett- bewerbsfähigkeit schwächer. Das kann zu wirtschaftlichen Einbußen von bis zu 550 Milliarden Euro führen. Unternehmen sollten vorbereitet sein Die Entwicklung unserer Gesellschaft ist relevant für alle Unternehmen. Wie können qualifizierte Arbeitskräfte trotzdem gewonnen und vor allem auch gehalten werden? Gefragt ist eine langfristige und nachhaltige Personalstrategie. Jedes Unternehmen sollte sich frühzeitig fragen, wie viele und welche Mitarbeiter benötigt werden, um die strategischen Zielsetzungen der nächsten Jahre erfüllen zu können. Durch die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt – Stichwort Industrie 4.0 – kommt der Aus- und Weiterbildung ebenfalls eine große Bedeutung zu. Entscheidend ist die Unterneh- menspolitik – nur wer seinen Mitarbeitern mehr bieten kann und zum Beispiel mit einer guten Corporate Governance punktet, wird für Bewerber glaubwürdig und damit attraktiv. Die Art des Umgangs mit- und untereinander kann zum Zünglein an der Waage werden, wenn Unternehmen immer weniger potenziellen Mitarbeitern gegenüberstehen. Wer qualifizierte Mitarbeiter einstellen und vor allem auch halten will, muss entsprechende Strukturen und Maßnahmen schaffen. Im Hinblick auf die demographische Entwicklung sollte damit schon frühzeitig begonnen werden und nicht erst dann, wenn „das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist“. Wer qualifizierte Mitarbeiter halten will, muss entsprechende Strukturen und Maßnahmen schaffen.
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