cube | Das Kundenmagazin der KRUG Gruppe

Das Kundenmagazin der KRUG Gruppe 25 24 Seit über 25 Jahren erfüllt KRUG Kunststofftechnik die individuellen Anforderungen namhafter Kunden aus dem In- und Ausland. Mit fundiertem Know-how kann der gesamte Realisierungsvorgang von der Konzeption über das Prototyping und den Formenbau bis hin zur Serienproduktion und der bedarfsgerechten Lieferung zuverlässig abgedeckt werden. Ob MuCell ® -, Hybrid- oder GID-Verfahren, ob Großserienfertigung, mittlere Stückzahl oder Reproduzierbarkeit in Kleinserie – auf modernen Maschinen und Anlagen fertigt das Unternehmen im Schließkraftbereich von 250 kN bis hin zu 13.000 kN Zuhaltekraft und sichert mit der wirtschaftlichen Fertigung die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte. Zukunftsträchtig Spritzgießen mit MuCell ® , darüber sind sich alle einig, ist eine wichtige Innovation in der Kunststoffverarbeitung der letzten 20 Jahre. Konzipiert und entwickelt wurde die mikrozellulare Schäumtechnologie am Massachusetts Institute of Technology in Boston, die Siegener Firma Trexel ist der exklusive Spezialist für die Weiterentwicklung und Vermarktung. Gerade in den letzten fünf bis zehn Jahren hat die Anwendung des MuCell ® - Verfahrens stetig zugenommen, ein Ende ist nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil. Innovativ Anders als beim konventionellen Spritzguss wird beim MuCell ® - Spritzgießverfahren entweder Stickstoff oder Kohlendioxid in die Kunststoffschmelze injiziert. Durch die Expansion des Gases wird in der Kavität die Viskosität von Thermoplasten herabge- setzt und es kommt zu einem Wachstum der Zellen. Es bildet sich ein mikrozellular strukturierter Kern mit Poren zwischen 5 und 100 µm sowie geschlossenen Randschichten. Welches Gas verwendet wird, bleibt jedem selbst überlassen – durch Stickstoff entstehen kleinere Zellen, Kohlendioxid bringt eine bessere Fließfähigkeit mit sich. Die Nachdruckphase entfällt aufgrund des Schäumprozesses in der Kavität, es ergibt sich ein homogen verteiltes und niedriges Druckniveau im Werkzeug. Leichtgewicht „Die Vorteile liegen auf der Hand: In erster Linie sind das Gewichtsreduzierung und weitgehende Freiheit in der Produkt- formgebung“, so Christopher Schaumann, Projektmanager bei KRUG. Die Gewichtsreduzierung wird über die Schnecke gesteuert. Will man beispielsweise 10 % des Teilegewichts einsparen, so werden nur 90 % Kunststoffmasse dosiert. Klingt wenig, ist aber viel. „Wenn man sich das genau anschaut, können wir heute mit MuCell ® den Kunststoffanteil im Auto um 6–8 % verringern. Anders gesagt: Es fährt eine Person weniger im Auto mit, und das wirkt sich natürlich auf den Kraftstoffverbrauch aus“, so Schaumann. Ist MuCell ® also das Nonplusultra? „Das kann man so pauschal nicht sagen, aber Kunststoffunternehmen, die in der Automobilbranche tätig sind, müssen auf MuCell ® setzen, da führt aufgrund der enormen Gewichtseinsparungen kein Weg dran vorbei.“ Ein unschlag­ bares Verkaufsargument – das wissen auch immer mehr Kunden und fordern dieses Herstellungsverfahren ein. Es gibt zahlreiche weitere Bereiche, in denen die Gewichts­ reduzierung durch das MuCell ® -Verfahren zu den unschlagbaren Vorteilen gehört – Flugzeugküchen sind zum Beispiel auch ein Thema oder die Wabentechnik, die durch MuCell ® noch leichter gemacht werden kann. Es ist aber nicht nur das Leichtgewicht, dass das Verfahren auszeichnet. Das MuCell ® -Verfahren erlaubt FORM FOLGT FUNKTION MuCell ® – die wichtigste Innovation in der Kunststoffverarbeitung seit 20 Jahren. Gewichtsreduzierung und weitgehende Freiheit in der Produktformgebung sind die hauptsächlichen Vorteile des MuCell ® -Verfahrens.

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