cube | Das Kundenmagazin der KRUG Gruppe

Das Kundenmagazin der KRUG Gruppe 29 28 Noch ist es nicht so weit, aber die Planungen laufen bereits auf Hochtouren. Es geht um den 3D-Druck, die additive (generative) Technologie, alternativ auch unter dem Namen Rapid Prototyping bekannt. Innerhalb der nächsten Jahre soll auch bei der KRUG Gruppe dreidimensional gedruckt werden – und zwar Werkzeuge, die Kunststoff- oder Aluminiumteile her- stellen. Überlegungen, in dieses Verfahren zu investieren, gibt es im Unternehmen bereits länger: „Vor ein paar Jahren haben wir schon einmal bei einem Hersteller angefragt, aber da lagen die Kosten für uns einfach zu hoch. Wir haben uns zum damaligen Zeitpunkt dagegen entschieden. Unser nächster Schritt wird aber definitiv die Investition in den 3D-Druck sein, das ist nur folgerichtig“, so Thomas Krug, Geschäftsführer der KRUG Formenbau. Revolution oder Evolution? Das Verfahren wird die Wirtschaft verändern, keine Frage. „3D- Druck ist ein großer Fortschritt, aber keine Revolution. Es ist ein wichtiges zusätzliches Verfahren, das aber nichts ersetzen wird, den Formenbau an sich schon gar nicht“, so Thomas Krug. Trotzdem klingen die Geschichten, die ab und zu durch die Presse geistern, spektakulär. Da soll ein misshandelter Tukan in Costa Rica einen neuen Schnabel bekommen – bei einem Pinguin und einem Adler in den USA hat es mit der gedruckten Prothese schon geklappt. Gedruckte Implantate, die mit- wachsen, haben schon einigen Kindern das Leben gerettet. Geforscht wird an Geräten, die Eis drucken sowie Pasta oder Gummibärchen. Und es gibt den Fall des Cody Wilson, der eine Anleitung zum Pistolendruck ins Netz stellte, den Eintrag auf Geheiß der Behörden aber wieder löschen musste. Wilson verklagt jetzt übrigens das US-Außenministerium. Wie man sieht, sind die Einsatzmöglichkeiten fast grenzenlos. KRUG MACHT DDDRUCK. Dreidimensionales Drucken bei der KRUG Gruppe. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll auch bei der KRUG Gruppe dreidimensional gedruckt werden.

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