cube | Das Kundenmagazin der KRUG Gruppe

Das Kundenmagazin der KRUG Gruppe 35 34 Das Unternehmen KRUG hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Aus dem Formenbau heraus ist die Kunststofftechnik entstanden, beide Geschäftsbereiche sind erfolgreich gewachsen. Das ist gut für den Umsatz und schafft wertvolle Synergien, das verlangt aber auch nach neuen Strukturen und Prozessen. KRUG Formenbau hat rund 15 Kunden, die das tägliche Geschäft ausmachen. Die Wartung oder eine unvorherge­ sehene Reparatur der Werkzeuge aus dem Bereich Kunst- stofftechnik konnte in der Vergangenheit die Kapazitätsplanung durcheinanderbringen. Das hat sich jetzt geändert. Im Unter- nehmen wurde eine neue Abteilung installiert: der KRUG Tool-Service. Ein exklusiver Wartungs- und Reparatur- Service, der für den KRUG-Geschäftsbereich Kunststofftechnik geschaffen wurde. „Der Tool-Service ist bei uns komplett neu eingerichtet worden. Wir haben quasi eine neue Abteilung im Bereich Formenbau geschaffen und zwei hochqualifizierte Fachkräfte eingestellt, die sich ausschließlich um die unterschiedlichen Service- Arbeiten kümmern“, so Stephan Lutz, der seit 30 Jahren im Unternehmen beschäftigt und als Fertigungsleiter auch für den Tool-Service verantwortlich ist. „In erster Linie werden hier die Werkzeuge für Zargen und Lüfter gewartet, das macht den größten Teil aus“, so Lutz. Ein komplettes Werkzeug zu zerlegen und optimal zu warten dauert seine Zeit – bis zu drei Tage, in denen nichts gefertigt werden kann. Das ist natürlich von Werkzeug zu Werkzeug unterschiedlich: Für die Wartung eines Zargen-Werkzeugs beispielsweise werden drei Tage angesetzt, für die Lüfter- Werkzeuge zwei. „Wir haben für jedes einzelne Werkzeug einen Standard-Arbeitsplan entwickelt, der sämtliche Arbeiten aufführt. Dazu zählen zum Beispiel die Reinigung der Trennfläche und die sorgsame Überprüfung der Kontur auf Beschädigungen. Dazu kommen Ausbau und Prüfung der Teilungseinsätze, Entlüftungseinsätze und Auswerfer, die Überprüfung der Federn und Schieberfunktion sowie der Kühlkanäle hinsichtlich des Durchflusses, natürlich eine Dichtigkeitsprüfung, die Konservierung und noch so einiges mehr. Bereits zwei Wochen vor der eigentlichen Wartung sprechen wir anhand eines zuletzt produzierten Bauteils über die anstehenden Maßnahmen“, so Lutz. Ist eine vorbeugende Instandhaltung denn überhaupt notwendig? „Vorsorge ist immer besser als Nachsorge. Die regelmäßige Wartung der Werkzeuge ist enorm wichtig, um einerseits plötzliche Ausfälle zu vermeiden und andererseits die Lebensdauer der Werkzeuge zu erhöhen. Natürlich kann man die Maschinen fahren, bis nichts mehr geht“, so Lutz, „aber das ist nicht effizient und kostet am Ende viel Geld und Nerven.“ Das verlangt nach präziser Planung. Hier sieht KRUG noch Verbesserungspotenzial. „Wir sind jetzt dabei, für jedes Werk- zeug feste Wartungs-Intervalle festzulegen“, erklärt Stephan Lutz. „Dazu nehmen wir die Werkzeuge genau unter die Lupe, überprüfen, wie es nach 30.000 Teilen aussieht, wie nach 50.000 Teilen. Dann werden wir die Intervalle konkret fest­ legen. Man kann nicht pauschal Zeiträume für alle Werkzeuge bestimmen, da die gefertigten Teile und die Formen ja sehr unterschiedlich sind und viele unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen.“ Der neue Tool-Service dient nicht nur der Erhaltung der Formen und der Verlängerung der Lebensdauer, sondern auch dem Kunden. „Durch eine regelmäßige Wartung ohne plötzliche Ausfälle können wir unsere Termintreue noch weiter verbessern und den Kunden feste Zusagen geben. Mit perfekt gewarteten Werkzeugen werden wir auch in Zukunft die Qualität unserer Produkte weiter erhöhen.“ DER NEUE „TOOL-SERVICE“ BEI KRUG. Erhöhte Qual itätsstandards in der Fertigung.

RkJQdWJsaXNoZXIy ODE1OTc=