cube | Das Kundenmagazin der KRUG Gruppe

Das Kundenmagazin der KRUG Gruppe 07 06 Können Sie sich eine Welt ohne Kunststoffe vorstellen? Versuchen Sie es einmal, wahrscheinlich wird es Ihnen nicht gelingen. Würde man die letzten zwei Jahrhunderte beschreiben, könnte man sie durchaus als Kunststoff-Ära bezeichnen. Ob im privaten oder öffentlichen Raum, ange- fangen bei Telefonen über alltägliche Gebrauchsgegenstände wie Wäscheklammern und Eimern bis hin zu Möbeln und Autoteilen – von 5.000 Einzelteilen im Auto sind übrigens bis zu 2.000 Kunststoffteile – Kunststoff ist überall. Und kann unglaublich viel. INNOVATION KUNSTSTOFF. Über die Kunst, aus Stoffen mehr zu machen. Universell einsetzbar Rund 20 Millionen Tonnen Kunststoff werden allein in Deutsch- land jedes Jahr hergestellt. Trotz Plastiktütenverbots ist die Tendenz eher steigend als fallend. Kein Wunder, denn Kunststoff ist ein universeller Stoff mit schier endlosen Ein- satzgebieten. Allen voran natürlich die Verpackungsindustrie. Mehr als ein Drittel aller Kunststoffe in Deutschland werden zu Plastikverpackungen verarbeitet. Ein großer Teil wird zudem in den Bereichen Haushaltswaren und Möbel benötigt. Aber auch die Medizin und die Landwirtschaft sind auf die innova- tiven Stoffe angewiesen – genauso wie der Bausektor und die Automobilindustrie. Kunststoffe werden zu Formteilen, Halb- zeugen, Fasern oder Folien weiterverarbeitet. Sie werden zu Ver- packungsmaterialien, Textilfasern, Wärmeisolierungen, Rohren, Bodenbelägen und sind Bestandteile von Lacken, Klebstoffen und Kosmetika. Sie dienen in der Elektrotechnik als Material für Isolierungen, Leiterplatten, Gehäuse und im Fahrzeugbau als Material für Reifen, Polsterungen, Armaturenbretter, Benzintanks und vieles mehr. Jute statt Plastik? Natürlich bereitet Kunststoff auch Probleme, Stichwort Müll. Die Verbannung von Plastiktüten aus den Supermärkten ist ein Schritt, den Plastik-Verbrauch zu senken und die Umwelt zu schonen. Das macht Sinn, denn Plastiktüten sind durchaus verzichtbar. Allerdings machen sie nur einen winzig kleinen Teil des weltweiten Kunststoffaufkommens aus. Das „Teufelszeug“ kann aber auch anders! So paradox es klingt: Kunststoff hilft, die Umwelt zu schonen. Zum Beispiel im Automotive-Bereich

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